Warum Digitalisierung?

Wir fragen nach.

Impulse - ein Perspektivwechsel

Das Thema Digitalisierung ist allgegenwärtig und wir befinden uns bereits mitten im digitalen Zeitalter. Um Ihnen andere Blickwinkel auf unsere Themen zu ermöglichen, sammeln wir hier verschiedene Expertenstimmen als Statements, als Interview und in Form von Gastbeiträgen.

Sie berichten über ihre Erfahrungen mit den verschiedenen Aspekten der Digitalisierung und teilen ihre Meinung und Gedanken. Denn wir möchten einen Rundumblick schaffen und Ihnen Insights aus anderen Bereichen liefern. So können wir Ihnen glaubhaft versichern: ohne die Digitalisierung und das damit einhergehende Umdenken ist kein Unternehmen zukunftsfähig.

Jörg Lange - TU Darmstadt
Prof. Dr.-Ing. Jörg Lange
Institut für Stahlbau und Werkstoffmechanik TU Darmstadt

Digitalisierung in der Lehre für mehr Freiheiten

"Wir setzen an der TU Darmstadt im Fachgebiet Stahlbau bereits seit 2005 auf das Thema digitale Lehre und die Aufzeichnung unserer Lehrveranstaltungen. Das führte dazu, dass meine KollegInnen aus anderen Fachgebieten „befürchteten“, dass im Sommersemester 2020 alle Studierenden Stahlbau vertiefen würden, da das zu dem Zeitpunkt das einzige Fach war, was man komplett von zu Hause aus lernen konnte. (...)
Im letzten Jahr haben wir für die Studierenden nicht nur unsere Vorlesungen komplett über Zoom gehalten, sondern auch die mündlichen Prüfungen und Sprechstunden. Forschungsanträge werden seit einiger Zeit über online Plattformen digital eingereicht und auch mein Team organisiert sich nahezu komplett online. Wir treffen uns regelmäßig virtuell zum gemeinsamen Mittagessen und halten Konferenzen über Zoom. Trotzdem freuen wir uns alle darauf, uns im Sommer auch mal wieder draußen sehen zu können."

ECM und Process Mining sorgen für optimierte Prozesse

"Die Verwaltung von Daten ist heutzutage komplizierter denn je, denn die Menge der weltweit verfügbaren Daten steigt stetig. Infolgedessen fällt es Unternehmen immer schwerer, die für sie wichtigen und relevanten Daten sinnvoll zu verwalten, zu nutzen und sich somit einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Der Einsatz von Enterprise Content Management (ECM) Systemen und Process Mining kann dabei helfen, Daten zu organisieren und diese zu verwenden, um Geschäftsprozesse zu visualisieren, zu analysieren, zu optimieren und schlussendlich zu automatisieren."

New Work für mehr Flexibilität im Arbeitsalltag

"New Work bedeutet, Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen die Möglichkeit zu geben, die eigene Arbeitsplatzsituation flexibel an die persönliche Lebenssituation anzupassen."

Digitale Transformation ist Teil unserer Zukunft

"Moderne Technologien verändern unsere Gesellschaft in vielen Facetten: umfassender Zugang zu Informationen, Automatisierung von komplexen Tätigkeiten und Entscheidungen sowie nicht zuletzt eine kontinuierliche Beschleunigung des Lebens. Diese Veränderung nennen wir Digitale Transformation. Sie beeinflusst, wie wir leben, wie wir arbeiten und wie unsere Gesellschaft funktioniert. Digitaltechnologie ist dabei Grundlage, aber nicht Selbstzweck der Digitalen Transformation."

No more features please!

"Jeder Produktmanager kennt es: Die Portfolio-Analyse kann gedreht und gewendet werden, wie sie will. Auch die siebte SWOT-Analyse gibt keine Aufschlüsse mehr. Das Ende vom Lied: „Wir brauchen mehr Features“. Seit Jahren beobachten wir diesen Trend, wenn es darum geht ein Produkt zu verbessern: Mehr Features. Dass das der falsche Weg ist, erkennen die meisten leider erst viel zu spät.

Viele dieser „akuten Brände“ haben wir in den letzten Jahren gelöscht – und dabei eines gelernt: Nutzer wollen keine zusätzlichen Features – sie wollen in den aller meisten Fällen nicht mal das Produkt. Sie wollen eine schnelle und einfache Lösung für Ihr Problem. Doch zusätzliche Features sind in den meisten Fällen das Gegenteil von schnell und einfach.

"Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann." sagte Antoine de Saint-Exupéry – lange bevor es User Interfaces gab oder die erste E-Mail geschrieben wurde. Heute aktueller denn je. Fangen Sie lieber an, sich mit Anwendern zu unterhalten. Stellen Sie Ihren Nutzern Fragen wie: Welchen Aufgaben durchlaufen sie in 85% der Zeit? Welche Funktionen sind nice-to-have, welche elementar? Fragen Sie, ob Sie vor Ort bei der Verwendung Ihrer Lösung dabei sein dürfen. Beobachten Sie. Nur so finden Sie heraus, was die Nutzer wirklich wollen und was Ihrem Produkt gut tut."

Machen Sie mit!

Sie beschäftigen sich auch mit dem Thema Digitalisierung oder möchten mit uns über Ihre Erfahrung mit digitalen Lösungen sprechen? Oder haben Sie Interesse, mit uns gemeinsam einen Artikel zu schreiben?

Dann melden Sie sich einfach bei uns! Wir freuen uns auf Ihren Input.

Mehr Perspektivwechsel geht kaum: unsere Gastartikel

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Durch die Corona-Krise hat die Digitalisierung einen rasanten Sprung nach vorne gemacht. Dinge, die vor zwei Jahren noch undenkbar waren, funktionieren plötzlich. Das hat für alle Seiten große Herausforderungen, aber auch große Vorteile mit sich gebracht. Gleichzeitig haben sich damit digitale Lösungen noch weiter verbreitet, als es vorher schon der Fall war.

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A fool with a new tool

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Ohne den Einsatz der Führungskräfte wird die interne Kommunikation nicht besser. Wer Kommunikation bisher als Führungsinstrument nicht eingesetzt hat, oder es als zeitraubend empfand, verlässt sich mit den vielen neuen Tools umso mehr darauf, dass „alles gesagt ist“.

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